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Polnische Pflegekräfte

Polnische Pflegekräfte

vor 8 Jahren
Sascha
1 Kommentar

Sie sind aus dem Pflegealltag in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Polnische Pflegekräfte arbeiten in allen Bereichen der stationären und ambulanten Pflege. Besonders beliebt sind sie aber vor allem in der häuslichen 24-Stunden-Pflege.

In der häuslichen Pflege sehr gefragt

polnische Pflegekräfte
Betreuungskraft und Seniorin – eine häusliche Pflege bietet viele Vorteile

Mit ihnen fing es ursprünglich an. Als das Konzept der 24-Stunden-Betreuung in Deutschland populär wurde, waren es vor allem Frauen aus Polen, die in deutsche Familien kamen und die häusliche Betreuung pflegebedürftiger Familienangehöriger übernahmen. In der Folge gründeten sich in Polen eine Vielzahl von Agenturen, bei denen die Arbeitskräfte angestellt sind und in Deutschland gemäß EU-Entsenderichtlinie legal arbeiten. Mittlerweile kommen Betreuungskräfte aus allen osteuropäischen Ländern zu uns. Polnische Pflegekäfte bilden aber immer noch den Hauptanteil. Durch ihre traditionelle Verbundenheit, den guten Sprachkenntnissen und der Nähe zum Nachbarland sind sie sehr beliebt in der deutschen Bevölkerung.

Auch in Polen gibt es Probleme in der Pflege

Ähnlich wie in Deutschland muss auch unser Nachbarland Polen die Probleme bewältigen, die der demografische Wandel mit sich bringt. In den letzten Jahren war die Bevölkerungsentwickung sehr stabil. Es gibt einen leichten Überschuss bei den Neugeborenen gegenüber den Sterbefällen. Allerdings wandern immer mehr Polinnen und Polen, vor allem junge Menschen, ins Ausland ab. Einen Zuzug von Menschen anderer Nationalitäten, wie bei uns oder in vielen westeuropäischen Ländern, will man in Polen möglichst vermeiden und hofft auf eine noch höhere Geburtenrate. Glaubt man aber den Prognosen, dann wird in den nächsten zwanzig Jahren die Bevölkerung in Polen drastisch schrumpfen. Gleichzeitig wird, wie bei uns, die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen enorm zunehmen.

Traditionell wird in Polen viel durch Familienangehörige gepflegt. Pflegeheime oder die Inanspruchnahme polnischer Pflegekräfte sind aber für viele polnische Rentner unbezahlbar. Von den etwa 1300 Zloty (Durchschnittsrente) müßten sie den kompletten Betrag für eine häusliche Betreuung verwenden. Der polnische Staat zahlt nur, wenn keine Familienangehörigen zur Verfügung stehen, die entweder die Pflege bezahlen und selbst leisten können. Somit sind viele pflegebedürftige Rentner in Polen gezwungen, Betreuungspersonal aus der Ukraine für entsprechend weniger Geld zu beschäftigen, häufig ohne Arbeitserlaubnis.

Polnische Pflegekräfte wollen angemessen bezahlt werden

Auch wenn das Lohnniveau in Polen noch deutlich unter dem von Deutschland liegt, kommen polnische Pflegekräfte längst nicht mehr für Dumping-Löhne hierher arbeiten. Es ist ein Märchen, wenn Magazine und Internetportale häufig von extrem schlecht bezahlten 24-Stunden-Pflegekräften berichten und von Agenturen, die sich angeblich 50 Prozent des Betrages für die Dienstleistungen selbst einstreichen sollen. Die meisten bekannten Vermittlungsgesellschaften, selbstverständlich auch Nonstoppflege, distanzieren sich eindeutig von Schwarzarbeit und bieten ausschließlich Vermittlungen mit legalen Arbeitsverhältnissen an. Und allein schon, wenn das Mindestlohngesetz und das Arbeitszeitgesetz eingehalten werden, dann sind solche Beschäftigungen auch überhaupt nicht möglich.

Hinzu kommt, dass viele polnische Pflegekräfte ihren Preis sehr gut kennen. Sie sind überhaupt nicht bereit, für eine schlecht bezahlte Entlohnung in Deutschland zu arbeiten. Besonders, wenn sie über gute bis sehr gute Sprachkenntnisse verfügen, verlangen sie eine bessere Bezahlung.

Deutschland ist schon längst nicht mehr das beliebteste Arbeitsland für polnische Pflegekräfte. Das ist mittlerweile Norwegen. Dort wird nicht nur deutlich mehr Geld bezahlt, es sind auch die deutlich besseren Arbeitsbedingungen in der stationären Pflege. So betreut eine Pflegekraft in stationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland viermal soviel Patienten wie in Norwegen. Auch bei der häuslichen 24-Stunden-Betreuung gibt es genügend Alternativen zu Deutschland. So zieht es viele Polinnen und Polen auch in Länder wie Großbritannien, die Schweiz oder nach Österreich.

 

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Simone Zimmer
    20. Dezember 2018 14:42

    Vielen Dank für den interessanten Artikel. Der betrachtet das Thema auch mal aus einer anderen Perspektive. Es ist ja auch richtig, dass die Pflegekräfte nicht für Niedriglöhne diese schwere und anspruchsvolle Arbeit machen sollten.

    Antworten

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