24 Stunden Pflege Kosten


24 Stunden Pflege Kosten für eine Pflegekraft?

Zunächst ist es wichtig, dass sich Angehörige mit dem Leistungsumfang einer Pflegekraft und den allgemeinen Abläufen vertraut machen. Nur so sind Preise auch wirklich vergleichbar. Natürlich ist es auch wichtig zu erfahren, was wird eigentlich die 24 Stunden Pflege kosten?

Pflegekraft 24 Stunden Pflege Kosten

Wie hoch sind die Kosten für eine 24-Stunden-Betreuung?

Gut zu wissen! Es entstehen für Sie keine Kosten vor Vertragsabschluss mit dem Dienstleister / der Dienstleisterin. Alle Aufwendungen, welche uns oder den Pflegekräften vor Vertragsabschluss entstehen, sind für Sie ganz sicher kostenfrei.

Was wird die Pflege zu hause kosten, wenn Sie sich für eine durch uns vermittelte 24-Stunden-Pflegekraft entscheiden?

Der übliche Preis unserer 24 Stunden Pflegekräfte beginnt bei € 1.895 pro Monat. Selbstverständlich erhalten Sie hierfür eine ordentliche Rechnung. Hinzu kommen Fahrtkosten von ca. 50€ – 80€ monatlich für An- oder Abreise der Pflegekraft. Diese Kosten werden fällig, wenn die Pflegekraft ihren Dienst beginnt. Es gibt keine verdeckten Kosten.

Eine spezifische hilfreiche Berufsausbildung bzw. eine geeignete vorteilhafte Qualifikation, wie z.B. ein Ersthelferausbildung oder eine Ausstattung mit einem lebensrettenden Defibrillator würden in Absprache mit Ihnen über einen Aufschlag vergütet werden.

Zusätzliche Kosten für Sprachkenntnisse der Betreuerinnen entstehen nicht. Wir arbeiten grundsätzlich nur mit Pflegekräften zusammen, die ein kommunikatives bis sehr gutes Deutsch sprechen. Lassen Sie sich keinesfalls auf Vertragsverhältnisse mit nur mangelhaft deutsch sprechenden Betreuerinnen ein. Erfahrungsgemäß sind diese Betreuungsverhältnisse meißt nicht von langer Dauer.

Ebenfalls ist es wichtig, dass Sie bei Ihrer Betreuungsanfrage möglichst genau die jeweilige Pflegesituation schildern. Nur so ist es möglich ein seriöses Angebot zu unterbreiten. Schließlich macht es einen Unterschied, in welchem Pflegegrad der Pflegebedürftige eingestuft ist, wie es mit der Mobilität aussieht oder ob auch öfter eine Nachtbetreuung notwendig ist. Maßgeblich für den tatsächlichen Preis ist immer das konkrete Angebot der 24-Stunden-Pflegekraft.

Hier ein Beispiel für die monatlichen 24 Stunden Pflege Kosten:

So könnten sich die Kosten zusammensetzen (in dem Beispiel bei Pflegegrad 3, persönlicher Steuersatz ca. 40%)

  • €  1.995,00 Kosten für die Betreuungskraft
  • + €    50,00 pauschal zzgl. für Fahrtkosten
  • €   545,00 abzgl. Pflegegeld
  •    201,50 abzgl. Verhinderungspflegegeld (inkl. 50% Kurzzeitpflege kombiniert)
  •    120,00 abzgl. Steuervorteil

    = €  1178,50 verbleibende Gesamtkosten

Entstehen zusätzliche Vermittlungsgebühren?

Vertrauen ist die Grundlage jeder Zusammenarbeit. Wir wollen deshalb transparent, authentisch und glaubwürdig sein. Niemand kann auf Bezahlung verzichten!

Trotzdem erheben wir keine Vermittlungsgebühr, um den Ablauf für unsere Kunden so unkompliziert, einfach und effizent wie möglich zu gestalten. Natürlich entstehen durch unsere Vermittlung Kosten (z.Bsp. durch Versicherung der Haushaltshilfen, Gebühren, Logistik), die komplett in die monatlichen Gesamtkosten einfließen. Diese Kosten verrechnen wir aber direkt mit den Haushaltshilfen.

In der Regel stehen unsere vermittelten, selbständigen Haushaltshilfen finanziell deutlich besser als entsendete angestellte Pflegehilfen. Denn beim Entsendemodell schöpft die Dienstleistungsgesellschaft im osteuropäischen Ausland noch zusätzlichen Gewinn ab. Selbstverständlich können auf Wunsch sämtliche Kosten (Vermittlungsprovision, Versicherung, Gebühren) detailliert aufgeführt werden.

Folgende finanzielle Hilfen können Sie für die häusliche Pflege erhalten:

Pflegegeld

Wenn Sie keinen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen wollen, können Sie Pflegegeld erhalten. Bei eingeschränkter Inanspruchnahme des ambulanten Pflegedienstes verbleibt ihnen der Anspruch auf den übrigen Teil des Pflegegeldes.

Sie können bei der Pflege zu Hause als Pflegeperson (nicht erwerbsmäßig + mindestens 14 Stunden in der Woche) Pflegegeld beantragen. Der Anspruch auf Pflegegeld richtet sich nach dem Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) nach einem Vor-Ort-Termin. Klicken Sie hier, wenn Sie wertvolle Hinweise für die richtige Vorbereitung auf einen MDK-Besuch erhalten wollen.

Folgende Pflegesätze sind möglich:

  • Pflegegrad 1 = 0 €
  • Pflegegrad 2 = 316 €
  • Pflegegrad 3 = 545 €
  • Pflegegrad 4 = 728 €
  • Pflegegrad 5 = 901 €

Alle Angaben pro Monat, gültig seit 01.01.2017.

Außerdem steht allen Bedürftigen (Pflegedrad 1 bis 5) ein Betrag in Höhe von monatlich 125 € für ambulante Ersatzleistungen (im Sinne nach § 45b SGB XI) zur Verfügung. Dieser Betrag wird nicht an die Pflegebedürftigen und auch nicht an die Angehörigen ausgezahlt. Es handelt sich um Ersatzleistungen die zweckgebunden sind und auch bei Nichtinanspruchnahme in das nächste Kalenderjahr übertragen werden können.

weitere staatliche Hilfen

Verhinderungspflege steht jedem zu, der eine „Ersatz-Person“ beauftragt, seinen Angehörigen zu pflegen. Das Verhinderungspflegegeld beträgt pro Kalenderjahr 1.612,00 € und muss separat bei der Pflegekasse beantragt werden. Seit 2015 kann für die Verhinderungspflege auch noch 50% der Kurzzeitpflege angerechnet werden. Somit würde sich kombiniert mit dem Verhinderungspflegegeld der Betrag auf 2.418€ pro Kalenderjahr erhöhen.

Steuerersparnis

Haushaltsnahe Dienstleistungen können steuerlich abgesetzt werden. Als Maximalbetrag gelten Kosten bis zu 20.000,- €, die dann zu 20% abzugsfähig sind. Das bedeutet, dass maximal ein Betrag von 4.000 € bei der jährlichen Lohnsteuer angerechnet werden kann. Dies gilt auch bei Dienstleistungen aus dem Ausland.

Pflegehilfsmittel

Pflegehilfsmittel von ca. 40€/Monat können für Reinigungsmittel. etc. beantragt werden.

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