Einsamkeit ist „sozialer Schmerz“


Gemeinsam statt einsam!

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Alleinsein belastet ihn, macht ihn schwermütig und krank. Vor allem ältere Menschen leiden oft unter Einsamkeit. Wie entsteht sie und was kann man dagegen tun?

Seniorin im Rollstuhl mit Betreuerin

Gemeinsam lassen sich die täglichen Dinge des Alltags besser meistern.

In der Evolution war es für jeden Menschen überlebenswichtig, bei seiner Horde zu bleiben. Umgeben von Freßfeinden konnte Alleinsein leicht zum Tod führen. Nur in der Gruppe hatten unsere Vorfahren eine Chance zu überleben. Wenn wir von anderen Menschen abgewiesen werden, reagieren dieselben Hirnregionen wie bei körperlichem Schmerz.

Unter Einsamkeit leiden nicht nur ältere Menschen. Auch Kinder können sich einsam fühlen. Beispielsweise wenn sie von anderen in der Schule oder dem Spielplatz ausgegrenzt werden. Immer wenn das Gefühl kommt, ungeliebt zu sein oder von niemanden gebraucht zu werden, leiden Menschen unter Einsamkeitsgefühlen.

Einsamkeit macht traurig

Die mit dem Alter abnehmende Beweglichkeit, ergänzt mit Altersgebrechen, führt regelmäßig zur Vereinsamung. Einsamkeit treibt Menschen zu extremen Handlungen. Es gibt alte Menschen, die eine Krankheit vortäuschen, um zu Weihnachten im Krankenhaus zu sein, statt allein zu Hause. Manche Menschen machen bei geöffneter Wohnungstür in ihrer Wohnung Lärm um die Einsamkeit zu vertreiben.

Einsamkeit macht krank

Wem die Wärme einer Beziehung fehlt, hat ein sehr viel höheres Risiko depressiv zu werden. Alleingelassene Menschen fühlen sich außerdem oft antriebslos und müde, sind nervös und gereizt. Einsame Menschen ziehen sich zurück und verlernen den Umgang mit anderen Menschen. Die innere Leere wird zum ständigen Begleiter. Oft wird versucht, dieses Loch mit Alkohol oder Medikamenten zu füllen.

Alleinsein ist genauso ungesund, wie jeden Tag 15 Zigaretten zu rauchen und wiegt schwerer als Übergewicht. Der Körper schüttet durch den psychischen Stress Cortisol aus, das den Blutdruck steigen lässt und das Risiko für Herzerkrankungen erhöht. Selbst das Immunsystem bleibt nicht verschont. Die Entzündungsneigung steigt.

Wie entsteht dieses Gefühl?

Häuftig entsteht Einsamkeit, wenn sich eine gewohnte Lebenssituation schlagartig ändert. Sehr oft führen der Verlust durch Tod eines Familienangehörigen oder der Trennung des Partners dazu, dass sich jemand einsam fühlt. Oder die Kinder ziehen aus in einen eigenen Haushalt, man zieht um in eine neue Umgebung oder man kann die Enkel nur noch selten sehen. Ebenfalls ist es möglich, durch eine lange schwere Krankheit zu vereinsamen. Oftmals schränkt sich im Alter auch immer mehr Mobilität ein. Man trifft kaum noch Freunde, Verwandte oder Nachbarn. Die Gründe können vielschichtig sein.

Wie lässt sich Einsamkeit im Alter verhindern?

Niemand muss im Alter einsam und allein in seiner Wohnung sitzen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich gesellschaftlich und wenn gesundheitlich möglich, sich sportlich in einer Gruppe zu betätigen. Dabei kann man hervorragend neue Kontakte knüpfen. Auch kann man sich als älterer Mensch Reisegruppen anschließen. Hierfür gibt es spezialisierte Reiseunternehmen. Ebenfalls zieht so manch älterer Mensch um in eine Senioren-Wohngemeinschaft.

Aber nicht jeder ist körperlich noch so fit und kann Reisen unternehmen oder gar Sport treiben. Wenn die Pflegebedürftigkeit weit fortgeschritten ist, kann auch eine Pflegekraft der 24h-Betreuung das einsame Gefühl verdrängen. Diese leistet ja nicht nur wertvolle Dienste bei der Körper- und Grundpflege sowie der Hauswirtschaft, sondern auch kostbare Gesellschaft. Gemeinsam mit ihr können wieder Spaziergänge, Gesellschaftsspiele oder Fernsehabende unternommen werden. Mit einer Pflegekraft zuhause muss niemand mehr allein sein.

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